Überregionale Veranstaltung

„Wissen gibt Sicherheit“

für MS-Betroffene und Angehörige. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Samstag, 26. Oktober, 14 Uhr
Klinikum Main-Spessart
Baumhofstraße 91–95, 97828 Marktheidenfeld


Erstdiagnose Multiple Sklerose: eine Orientierungshilfe
PD Dr. Mathias Buttmann, Bad Mergentheim

Die Erstdiagnose einer Multiplen Sklerose löst in vielen Betroffenen und Angehörigen ein beängstigendes Gefühl der Orientierungslosigkeit und Ohnmacht aus. Priv.-Doz. Dr. Mathias Buttmann, Chefarzt der Neurologie am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim und einer der national führenden MS-Experten, gibt in seinem Vortrag allgemeinverständliche Orientierung.

Was ist Multiple Sklerose überhaupt und was bedeutet die Diagnose für das weitere Leben? Wie lässt sich die Erkrankung günstig beeinflussen? Welche Möglichkeiten gibt es über Medikamente hinaus, um weiterhin mit hoher Qualität zu leben? Der Vortrag verdeutlicht, wie wichtig es ist, aktiv und selbstbestimmt mit der Erkrankung umzugehen, und zeigt den Weg dorthin auf.

Multiple Sklerose geht durch den Darm, oder nicht?
Dr. Jutta Scheiderbauer, Trier

Zahlreiche wissenschaftliche Ergebnisse deuten mittlerweile darauf hin, dass die Entwicklung der MS durch Bakterien des Darms ausgelöst oder zumindest gefördert werden kann. Gleichzeitig scheinen bestimmte Darmbakterien schützende Funktion zu haben. Aktuell ist die Propionsäure unter Betroffenen ein heißes Thema.

Was weiß man aber tatsächlich über die Rolle der Darmbesiedlung durch Mikroorganismen bei MS, und welche Wirkung kann man von der Propionsäure erwarten? In Ihrem Vortrag bringt Dr. Jutta Scheiderbauer, MS-betroffene Ärztin und Vorstand der MS-Stiftung Trier, Licht in das komplexe Thema.

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